Nachhaltigkeit für mich – von Phil Tepperwien

Als es um die Anmeldung des Wahlpflichtkurses ging, war mir von Anfang an Folgendes klar: ich möchte den Kurs Nachhaltigkeitsmanagement für meine persönliche Entwicklung, die Bildung meiner sozialen Kompetenzen und mein Umfeld nutzen. Kein anderer Kurs kam in Frage.

Das ist Nachhaltigkeit für mich:

Schon vor Start des Kurses habe ich mich beinahe täglich mit der aktuellen Bewirtschaftung der gegebenen Ressourcen auseinandergesetzt. Informationen und heutige Projekte zur Nachhaltigkeit verhelfen mir dazu, eigene Gedanken zu diesem Thema zu entwickeln. Viele Resultate gängiger Methoden sollten meiner Meinung nach kritisch gesehen werden. Bei der Umsetzung eines Nachhaltigkeitsgedankens in Firmen bestehen keinerlei staatliche Regulierungen oder Gesetzgebungen, die das nachhaltige Handeln zum Wohle der Allgemeinheit oder Nachweise der Nachhaltigkeitsintegration vorschreiben.
Konzernen wird es so leicht gemacht, sich aus falschen Gründen eines Themas anzunehmen, dem in der Gesellschaft zurzeit nur wenig Akzeptanz oder ausreichendes Handeln geschenkt wird.

Marketing, PR, Gewinne, Kostensenkung, Outsourcing… all das sind Themen, die immer weiter in den Vordergrund rücken, wenn man wettbewerbsfähig sein und bleiben will. Folgen der fehlenden staatlichen Maßnahmen sind: Fachpersonalmangel in allen Wirtschaftssektoren, stetiger Anstieg globaler Emissionswerte, Rückgang fossiler Brennstoffe, Wassermangel, Flüchtlingswellen durch Ausbeutung, Entstehung unbewohnbarer Lebensräume – um nur einige zu nennen. So sieht Nachhaltigkeit nicht aus. 

Im Gegenteil:
Ungenutzte Flächen bewirtschaften, attraktive Lebensbedingungen schaffen, sich um sein Umfeld kümmern, helfen, sozial engagiert sein, den Leuten vor Augen halten, dass man sich auch um nachfolgende Generationen sorgen muss und dass eigenständiges Handeln eines jeden erforderlich ist. Nicht nur den Müll trennen, sondern vor allem darauf achten, wenig Müll zu kaufen. Umweltverschmutzung und soziale Ungerechtigkeit nicht klein reden, sondern thematisieren. Allein das Vorleben der Nachhaltigkeit bringt Desinteressierte dazu nachzudenken. 

Dies sind für mich die wesentlichen Kernpunkte der Nachhaltigkeit – und diese Liste ist beliebig erweiterbar.

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