Blog zur Nachhaltigkeit

18.03.2019

Vor den Ferien haben die Schüler*innen des Wahlpflicht-Kurses „Nachhaltigkeit – geht uns alle an“ 2 Aufsteller für das La Strada entwickelt und überreicht. 

Die Aufsteller sollen alle Besucher der Cafeteria zum Nachdenken anregen und sie dazu bekräftigen, das Brötchen ohne Tüte mitzunehmen und den Kaffee ohne Plastik-Deckel – oder sogar im eigens mitgebrachten Mehrweg-Becher – zu transportieren.

Hier das Neueste: Abfalltrennungskonzept ab 01.02.2019

18.12.2018

Update: Unsere Studierenden haben sich auf weitere ambitionierte Arbeitsschwerpunkte festgelegt:

  • Planung einer Veggie-Woche
  • Bau und Betrieb eines eigenen Kräutergartens 
  • Entwicklung eines nachhaltigkeitsorientierten Führungskonzeptes
  • Foodsharing
  • Einführung eines Bechersystems zur Vermeidung von Abfall 

12.12.2018

Das neueste Projekt: Anschaffung von 4 Diensträdern, um den KollegInnen das Pendeln zwischen den Standorten (für Newbies: Angerstraße 4 – „ganz oben links“ am Ende der Straße – und 33 – am Anfang der Straße – zu erleichtern und somit das Stresslevel zu senken.

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Eine Delegation der Bs03 (Lehrer und 2 Studierende) besucht die Fachtagung zu den Megathemen Nachhaltigkeit und Digitalisierung -ausgerichtet von der Uni Hamburg in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, um Impulse für berufliche Bildung und Unterricht zu setzen. Ein interessanter Tag!

Die Themen sind im Managementteam festgelegt: Die Arbeit geht los!

Zentrale Projekte sind die Erstellung eines CSR*-Berichtes für die Schule; die Ermittlung unseres schulischen CO2-Fußabdruckes; die Erlangung des EMAS**-Zertifikates. Ordentlich Arbeit also – wir werden sehen, wie schnell wir vorankommen.

*CSR – Corporate Social Responsibility; ** EMAS – Eco Management and Audit Scheme

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Nachhaltigkeit ist der Schlüssel zu einer lebenswerten Zukunft!

Alles, was nicht nachhaltig ist, wird auch nicht nachhaltig bestehen bleiben! Das ist mein Verständnis von Nachhaltigkeit.

Da das Thema so vielschichtig wie wichtig ist, fand ich es hervorragend, es im Angebot der Hotelfachschule vorzufinden und meldete mich daher für diesen Wahlpflichtkurs an. Ich kann nach den ersten Unterrichtseinheiten nur sagen, dass es ein Verlust wäre, diesen Kurs nicht zu besuchen!

Nicht nur Inhalt des Unterrichts allgemein, sondern auch das praktische realitätsnahe Arbeiten, das die Teilnehmer erwartet, vergrößert das eigene Nachhaltigkeitsbewusstsein und Wissen, welches für eine erfolgreiche Zukunft nach der Hotelfachschule meiner Meinung nach unverzichtbar ist.

Daher mein erstes Fazit aus diesem Wahlpflichtkurs: Nachhaltigkeit sollte viel breiter gelehrt werden, d.h. schon an der Regelschule bis hin zu Hochschulen. Unser WPK Nachhaltigkeit sollte als Pflichtelement in unsere Hotelfachschule integriert werden.

Alexander Selka, Studierender

Nachhaltigkeit für mich

Als es um die Anmeldung des Wahlpflichtkurses ging, war mir von Anfang an Folgendes klar: ich möchte den Kurs Nachhaltigkeitsmanagement für meine persönliche Entwicklung, die Bildung meiner sozialen Kompetenzen und mein Umfeld nutzen. Kein anderer Kurs kam in Frage.

Das ist Nachhaltigkeit für mich:

Schon vor Start des Kurses habe ich mich beinahe täglich mit der aktuellen Bewirtschaftung der gegebenen Ressourcen auseinandergesetzt. Informationen und heutige Projekte zur Nachhaltigkeit verhelfen mir dazu, eigene Gedanken zu diesem Thema zu entwickeln. Viele Resultate gängiger Methoden sollten meiner Meinung nach kritisch gesehen werden. Bei der Umsetzung eines Nachhaltigkeitsgedankens in Firmen bestehen keinerlei staatliche Regulierungen oder Gesetzgebungen, die das nachhaltige Handeln zum Wohle der Allgemeinheit oder Nachweise der Nachhaltigkeitsintegration vorschreiben.
Konzernen wird es so leicht gemacht, sich aus falschen Gründen eines Themas anzunehmen, dem in der Gesellschaft zurzeit nur wenig Akzeptanz oder ausreichendes Handeln geschenkt wird.

Marketing, PR, Gewinne, Kostensenkung, Outsourcing… all das sind Themen, die immer weiter in den Vordergrund rücken, wenn man wettbewerbsfähig sein und bleiben will. Folgen der fehlenden staatlichen Maßnahmen sind: Fachpersonalmangel in allen Wirtschaftssektoren, stetiger Anstieg globaler Emissionswerte, Rückgang fossiler Brennstoffe, Wassermangel, Flüchtlingswellen durch Ausbeutung, Entstehung unbewohnbarer Lebensräume – um nur einige zu nennen. So sieht Nachhaltigkeit nicht aus.

Im Gegenteil:
Ungenutzte Flächen bewirtschaften, attraktive Lebensbedingungen schaffen, sich um sein Umfeld kümmern, helfen, sozial engagiert sein, den Leuten vor Augen halten, dass man sich auch um nachfolgende Generationen sorgen muss und dass eigenständiges Handeln eines jeden erforderlich ist. Nicht nur den Müll trennen, sondern vor allem darauf achten, wenig Müll zu kaufen. Umweltverschmutzung und soziale Ungerechtigkeit nicht klein reden, sondern thematisieren. Allein das Vorleben der Nachhaltigkeit bringt Desinteressierte dazu nachzudenken.

Dies sind für mich die wesentlichen Kernpunkte der Nachhaltigkeit – und diese Liste ist beliebig erweiterbar.

Phil Tepperwien, Studierender